Lebenszeichen.

Vor ungefähr einem Monat habe ich die Notbremse gezogen. Unter anderem bin ich aus dem Projekt wirleben.ac ausgeschieden, das ich mit Sabine angefangen hatte.
Eine Entscheidung, die mir absolut nicht leicht gefallen war, denn ich gebe nicht gern Projekte auf, die ich mal mit viel Spaß und Elan gestartet habe.

Einer der Auslöser war, dass mir vor rund sechs Monaten ein Ereignis fast den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Ein Ereignis, das mich dazu brachte, über die wichtigen Dinge im Leben nachzudenken. Eine Konsequenz daraus war: Arbeit allein macht nicht glücklich. Noch mehr Arbeit und noch mehr Projekte noch weniger.

Aber weil ich so ungern Angefangenes aufgebe, wollte ich mich durchbeißen. Habe nicht frühzeitig die Konsequenzen gezogen, sondern gedacht: das packst du schon noch irgendwie, das ziehst du noch durch.

So lange, bis ich am Ende meiner Kraft war und mich weder vorwärts noch rückwärts bewegen konnte. Weder den Projekten noch mir selbst konnte ich noch gerecht werden.

Darum der harte Schnitt vor einem Monat. Raus aus allen akuten Projekten, raus aus allem, was an mir zerrte. Hin zu mir selber.

Ganz langsam komme ich wieder runter, habe das Gefühl, dass meine Kraft nach und nach zurückkommt. Ich schaue wieder mehr auf die Dinge, die ich geschafft habe, als auf die Dinge, die ich nicht geschafft habe.

Ganz angekommen bin ich noch nicht, aber auf einem guten Weg dahin. Und ich sage allen ein dickes Dankeschön, die mich in dieser Zeit unterstützt haben und das auch weiterhin tun.

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